Online Personal shopper für diesen Frühling/for this spring

Wie bereits in meinen letzten beiden Entries, gibt es heute nochmal ein interessantes Beispiel zum Thema “Produkte versus Lösungen”:

Wegen des Frühlingsanfangs sind zur Zeit auch die Onlineshops besser besucht als sonst. Das ist natürlich sehr praktisch, man kann gemütlich zu Hause sitzen und muss nicht von Shop zu Shop laufen, um die richtige Größe zu finden.

Aber es gibt jetzt noch weitere Vorteile beim Onlineshopping, durch die du dir noch mehr Zeit sparen kannst, wie z.B. Bei der englischen Onlineplattform “Next“:

Wenn du dort ein Kleidungsstück auswählst, siehst du nicht nur, wie das Model das gewählte Kleidungsstück trägt. Das Model trägt gleich einen vollständigen Look: das ausgewählte Stück und empfohlene, komplementäre Stücke. So bietet dir Next nicht nur Kleidung, sondern auch Beratung und einen kompletten Look.

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Denn nicht alle Menschen haben genug Geld, um einen Personal Shopper zu bezahlen. Oder sie haben nicht genug Zeit oder Stil, um nach allen Kleidungsstücken zu suchen, die zusammen einen guten Look ergeben.

Und als Verkäufer kannst du so deine Cross Sales vergrößern und deinen Onlinekunden mit deren Entscheidung helfen. Du verkaufst keine Kleidung, sondern eine Lösung.

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Die Branchenriesen Mango und Zara haben diese Strategie noch weiter geführt: Sie zeigen dir auch eine komplette Lookempfehlung und wenn du dann auf “Ganzen Look einkaufen” klickst, landet der gesamte Look in deinem Warenkorb. So reduzieren Sie die Anzahl Klicks, die man braucht um mehrere Kleidungsstücke einzukaufen von drei bis vier Klicks auf nur einen. Aus einer Webanalytics Perspektive kann das auch die Klick Value erhöhen.

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Aber eine Sache gibt es noch bei allen zu verbessern,  die diese Strategie zur Zeit anwenden: Statt nur einer Empfehlung, sollte es drei oder vier verschiedene Lookempfehlungen geben. Das vergrößert die Chance, dass der Kunde den Gesamtlook überzeugend findet und es verhindert eine gewisse Angst davor zu so auszusehen wie alle anderen! Menschen nutzen Mode auch, um ihrer Individualität Ausdruck zu verleihen. Daher sollte die angebotene Lösung keine Uniform sein.

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Related to my last entries, I can show you today another example of „products versus solutions“.

As spring arrives, the online shops are again more crowded. And I am also there, as online shops are easier and faster than running from Pontius to Pilatus in order to find the right size or model.

But there are even more advantages and more possibilities to save time through online shopping. Like for example with the British company „Next“:
When you choose a piece of clothes, you can not only see a Model wearing it, but you can see a complete Look featuring your selection combined with some recommended pieces. With this visualization, Next offer not only clothes, but also advice in how to get a complete outfit.
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Because not everybody has enough money to pay a personal shopper, or not enough time, pacience or style to draft a complete outfit this might be of value for some.
This modality brings as well advantages to the companies as it increases cross selling, and adds extra service by helping their online clients to take decisions. Next do not only sell clothes, they sell dressing solutions.

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The companies Mango and Zara even improve this strategy with an additional value building block. They show you complete outfit recommendations, and when you click on the button „Buy the look“, the page shows you all the pieces oft he outfit being worn by a model within your virtual shopping basket. Like this, they reduce the number of clicks needed to buy many pieces of clothes from 3 or 4 clicks to only 1. From the web analytics perspective this increases the click value.

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But there is something that could be further improved, instead of offering only one standard outfit, it would be better to show three or four different complete look recommendations. This would increase the probability that the suggested looks convince the clients, and reduce the fear of looking like everybody else when buying a standardized look! People use fashion also to express their individuality. So the offered solutions must not appear as uniforms.